Himmlisches Sportvergnügen



Jahreshauptversammlung des TuS Grün-Weiß Himmelsthür von 1910 e.V.

Auch im vergangenen Jahr wieder mehr Mitglieder

Der 1. Vorsitzende Christian Kienast freute sich, in diesem Jahr neben den Ehrenmitgliedern Adolf „Addi“ Schulz und Franz Mumme mehr Teilnehmer begrüßen zu dürfen, als in den Vorjahren.

In seinem Grußwort würdigte Ortsbürgermeister Dr. Christian Stock, auch Mitglied im TuS Grün-Weiß und aktiver Fußball-Jugendtrainer, den Einsatz des Vereins zur Jugendarbeit und insbesondere zur Integration von Flüchtlingen.

Christian Kienast betonte in seinem Bericht das positive Engagement des FSJlers Niklas Büsener und seines Vorgängers Lennart Kettler. Er dankte den Fördervereinen der Fußball- und der Handballsparte für die gute Zusammenarbeit. Insbesondere auf der Sportanlage sei dieser Einsatz sichtbar durch erneuernde und ergänzende Baumaßnahmen. Wie sich die Abschaffung des Solidarbeitrags an die Stadt und im Gegenzug die Erhebung der Hallengebühren ab diesem Jahr auf den Haushalt des Vereins auswirken wird, sei noch nicht absehbar.

Frauke Mast überreicht die Vereinsnadel in Gold

Frauke Mast, Spartenleiterin der Turner, erklärte im Hinblick auf das häufig erwähnte Ehrenamt, dass ihr die Aufgabe im Verein Spaß mache und dieses nicht wegen der „Ehre“ wahrnehme. Auch sie wies auf die Integrationsmöglichkeiten im Verein hin und berichtete von einem gelungenen Beispiel.

Abteilungsleiter Jörg Chudziak von den Handballern konnte von wieder steigenden Mitgliederzahlen in seiner Sparte berichten. Dabei wirke das auch in diesem Jahr stattfindende „Ostercamp“ sicher als Motivation für die Teilnehmer.

Der Chef der Tischtennissparte Rolf Ehrhardt stellte sich als „Methusalem“ der Spartenleiter vor. Er sei guter Hoffnung, im Sommer wieder eine Jugendmannschaft zu Punktspielen anmelden zu können.

Die Fußballsparte habe mittlerweile den höchsten Mitgliederbestand der Vereinsgeschichte, berichtete Spartenleiter Dirk „Captn“ Reinecke. „Wir sind mit fast 450 Mitgliedern mittlerweile der größte Fußballverein im Kreis und eventuell sogar im Bezirk“. Er bedankte sich bei den Handballern für die Überlassung von Hallenzeiten, ohne die es in den Wintermonaten nicht möglich wäre, allen Jugendmannschaften Trainingsmöglichkeiten zu bieten.

Stellvertretend für den Spartenleiter Schwimmen berichtete Schwimmwart Joachim Steinmetz, dass die Sparte eine hohe Fluktuation bei Kindern und Jugendlichen hat. Der Andrang sei jedoch stark, weil der TuS Grün-Weiß im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen keinen Zusatzbeitrag für die Schwimmer erhebe. Die Bereitschaft zur Teilnahme an Wettkämpfen wachse.  „Das Spartenleben auch außerhalb des Wassers ist erfreulich gut“, schloss er seinen Bericht.

Die silberne Vereinsnadel erhielten (von rechts) Dirk Hörig, Thomas Loose, Christian Janzen, Volkmar „Toni“ Seiler und Gerd Konoppa.

Peter Schwitalla, zweiter Vorsitzender und Geschäftsstellenleiter bestätigte die insgesamt positive Entwicklung der Mitgliederzahlen mit ein wenig Statistik. Zum Jahresanfang konnte der Verein 1001 Mitglieder an den Landessportbund melden.

Überrascht wurde Kassenwartin Ingrid Dreßler nach ihrem Bericht von den beiden Kassenprüfern, die ihr nicht nur außerordentlich professionelle Arbeit bescheinigten, sondern sich dafür auch mit einer Schachtel „Merci“ bedankten.

Die anstehenden Wahlen ergaben einen Neuzugang im Vorstand. Mit Reiner Göhring konnte nach langer Zeit wieder ein stellvertretender Kassenwart gewonnen werden.

Mit der goldenen Vereinsnadel wurden Christiane Dombrowski (links) und Barbara Köhler (rechts) von Christian Kienast ausgezeichnet.

Dem Antrag, eine passive Mitgliedschaft mit reduziertem Beitrag einzuführen, wurde stattgegeben. Ab 1. Juli 2019 können über 18-jährige Mitglieder, die sich nicht aktiv am Vereinssport beteiligen, formlos einen Antrag darauf stellen und zahlen dann nur noch einen monatlichen Beitrag von 9,00 Euro.

Bevor Vorsitzender Kienast den offiziellen Teil der Versammlung schloss, erklärte Ortsbürgermeister Stock, dass der Abriss der Realschulsporthalle erst im Jahr 2020 erfolgen soll. Auf keinen Fall soll der Abriss der kleinen Gymnasiumhalle zeitgleich geschehen. Da er als Ortsbürgermeister im Thema sei, bot er an, diesbezüglich aufkommende Fragen zu beantworten.

Peter Schwitalla